Prof. Dr. Dieter Dörr

Inhaber des Lehrstuhls  für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Medienrecht Direktor des Medieninstituts  Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Geboren 1952 in Tübingen. Studium der Rechtswissenschaften an der Universität des Saarlandes, 1. Staatsprüfung 1977, 2. Staatsprüfung 1980. Promotion 1983 mit einer verfassungsrechtlichen und rechtsvergleichenden Arbeit über den Grundsatz des Fairen Verfahrens an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes. Habilitation 1987 mit völker- und verfassungsrechtlicher Abhandlung über das Seerecht an der Juristischen Fakultät der Universität zu Köln. 1988-90 Professor am Institut für Internationale Angelegenheiten der Universität Hamburg. 1990-95 Justiziar beim Saarländischen Rundfunk (SR). 1994-99 Direktor des Instituts für Europäisches Medienrecht in Saarbrücken. Seit 1995 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches recht, Völker- und Europarecht, Medienrecht, seit 2000 Direktor des Mainzer Medieninstituts.  Ebenfalls 2000 Berufung in die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), 2004-07 Vorsitzender der KEK. 2003 Ernennung zum Richter im Nebenamt am Oberlandesgericht Koblenz. Forschungsschwerpunkte: nationales und internationales Medienrecht. Verfasser zahlreicher Monografien und Aufsätze auf diesem Gebiet, Mitautor des Heidelberger Kommentars zum Rundfunkstaatsvertrag (Aktualisierung 2016) sowie der Studie „Legitimation und Auftrags des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Zeiten der Cloud“ (2016) u.a.